Häufig gestellte Fragen

Ein Schaftfräser besteht im Wesentlichen aus Schneidkanten, Spannuten, einer Spitze, einem Schaft und gegebenenfalls einem reduzierten Hals. Auch der Spiralwinkel, die Schneidengeometrie, das Substrat und die Beschichtung beeinflussen die Zerspanungsleistung und die Standzeit.

Schaftfräser eignen sich für Seitenfräsen, Nutenfräsen, Profilfräsen, Flächenfräsen, Fasen und 3D-Konturfräsen. Rampen- oder axialer Eintritt sollten nur dann erfolgen, wenn der Schaftfräser für die jeweilige Bearbeitung ausgelegt ist.

Zu den gängigen Typen gehören:

  • Vierkant-Schaftfräser für Nuten, Seitenfräsen und ebene Flächen
  • Aluminium-Schaftfräser mit scharfen Schneidkanten und breiten Spannuten
  • Kugelkopffräser für gekrümmte Oberflächen und 3D-Konturen
  • Eckradius-Schaftfräser für abgerundete Ecken
  • Spezialwerkzeuge wie Schrupp-, Fasen-, T-Nut-, Schwalbenschwanz- und Gewindefräser

Wählen Sie den passenden Schaftfräser aus:

  • Werkstückmaterial und Härte
  • Erforderliche Bearbeitungsvorgänge und Form
  • Anforderungen an die Anzahl der Nuten und die Spanabfuhr
  • Werkzeuggeometrie und Beschichtung
  • Maschinensteifigkeit und Kühlmittelbedingungen

Als Ausgangspunkt sollten die vom Hersteller empfohlenen Schnittparameter verwendet werden.

Schaftfräser werden häufig in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, im Formen- und Werkzeugbau sowie in allgemeinen Präzisionsbearbeitungsanwendungen eingesetzt.